thorsten

wozu klimaschutz?

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Vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist Klimaschutz zu aufwendig. Das ist Ergebnis einer Studie, die das Unabhängige Institut für Umweltfragen im Auftrag der Umweltstiftung WWF gefertigt hat. Dazu befragte das Institut 60 Schüler und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren. Ergebnis: Der Klimawandel gilt zwar vielen als wichtiges Thema. Selbst aktiv werden wollen sie aber nicht - insbesondere nicht, wenn es den Lebensstandard gefährden könnte. Nötig seien echte Vorbilder im Klimaschutz, fordert der WWF.

miba

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Nr. 280, 04. Dezember 2009, Seite 6

Max

karten vom campus - streik in tübingen, teil 1

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karten vom campus - maxLiebe Helena,

in den letzten Tagen und Wochen ist hier in Tübingen so viel passiert! Deshalb mach ich es auch etwas spannend und schreibe dir eine mehrteilige Karte über unseren Bildungsstreik…

Also: Als wir vor gut einem Monat bei der Erstsemester-Kneipentour mit der fürs beschauliche Tübingen beängstigenden Horde von 240 Soziologie-Anfängern durch das Städtchen zogen, kam in einer kleinen Gasse ein Wirt aufgeregt auf mich zu:  Isch des hier a Demo, oder was? Ich konnte den guten Mann beruhigen, allerdings ohne zu ahnen, dass die Antwort einen Monat später für die mindestens fünffache Zahl an Leuten anders ausgefallen wäre. weiterlesen »

helena

karten vom campus - angekommen in maastricht

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bm_helena.jpgHallo Max!

Liebe Grüße von einer Studentin! Ja, ich darf mich so nennen und es fühlt sich toll an.

Es ist schließlich doch Maastricht geworden, European Studies. Ich hab sogar schon meine erste Klausur geschrieben, über europäische Geschichte (und tada auch bestanden!) und meine erste Hausarbeit, die hier paper heißt (ist halt alles auf Englisch) abgegeben. Ich habe Island und deren Antrag auf Mitgliedschaft in der EU analysiert. Es ist tatsächlich alles anders. Es ist anstrengend und seltsam, irgendwie.
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Max

karten vom campus - angekommen in tübingen

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karten vom campus - maxLiebe Helena,

gerade habe ich zum ersten Mal hier in Tübingen das Gefühl gehabt, angekommen zu sein. Ich halte nämlich einen dicken Umschlag in der Hand, den mir die Uni geschickt hat.

Darin steckt neben einem Willkommensschreiben und etlichen Flyern mein Studienbuch und mein Studentenausweis. So ganz kann ich es noch gar nicht glauben, aber auf dem Ausweis neben dem Logo der Uni klebt tatsächlich mein Foto und daneben steht mein Name.
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thorsten

karten vom campus - max

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bm_max.jpgund was kommt nach der schule? studieren? wie geht das eigentlich? helena ist in maastricht, max ist in tübingen. sie macht european studies, er indologie. die weibliche und die männliche sicht auf das erste semester, das wg-leben, kaputte waschmaschinen, chaos an der uni und die ewige frage: wer spült eigentlich?

Adoleszenzkrise – ein sperriger Begriff, viel sperriger als Benjamin Leberts vierter Roman „Flug der Pelikane“, der Ende Februar erschienen ist und mit eben dieser beginnt.

Max ist Mitte zwanzig und lebt in Köln – das Ende seiner Zeit des Rumhängens nimmt er als  Anlass, einen lange aufgeschobenen Plan endlich in die Tat umzusetzen: Seinen Onkel Jimmy in Tübingen zu besuchen und in dessen Imbiss den Pancake-Brater zu geben.