Aug 19
Sie schaut sich um. Vor ihr ein langer Flur. Links und rechts sind dicht an dicht Türen. Vorsichtig versucht sie in das ein oder andere Zimmer zu gucken, denn viele von den Türen sind einen Spalt breit geöffnet. Doch sehen kann sie nicht viel. Zu verschwommen die Konturen, sodass sie nur erahnen kann, was diese Zimmer ihr zeigen wollen.
Je länger sie den Flur entlanggeht, desto schwieriger fällt ihr die Entscheidung, in welches Zimmer sie gehen soll.
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Mai 26
geschrieben von Max
Mandy war fett. Nicht mollig, wie es ihre Mutter manchmal liebevoll nannte – das machte die Sache nur noch schlimmer… auch nicht dick, prall oder drall - so sagten es die Älteren im Ort mit einer Mischung aus Fürsorglichkeit, Mitleid und Gewohnheit. Nein, sie war fett, und das wusste sie.
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Mrz 30
geschrieben von kerstin
„Ich will. Ich will nicht. Ich will. Ich will nicht.“ Lange schaute ich auf das kleine, weiße Blütenblatt zwischen meinen Fingern. Das letzte Blatt.
„Ich will“, schloss ich und warf den Stängel weg, stand auf, blickte in den wolkenlosen Himmel. Heute war ein nahezu idyllischer Tag, selten in der Großstadt.
Ich wollte also.
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Mrz 05
geschrieben von lennart
17. Juli 1519 Ich bekam heute einen Brief von Juan de Aranda. Er ist angeblich ein angesehener Mann. Mein guter Freund Micaele sagte mir, er sei der Faktor der Casa de Contración. Mir sagt das nichts aber es hört sich wichtig an. In dem Brief stand Folgendes:
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Jan 27
geschrieben von lennart
Ich bin ein Nanochip – einer von Tausenden. Ich und meine Kollegen bilden die Figuren, die ihr User (so nennen wir euch) immer kontrolliert wenn ihr ein Computerspiel spielt - egal welches.
Wenn eure Figuren mal sterben, fliegen wir aus dem Spiel und führen unser normales Leben auf euren Servern weiter, bis wir einen neuen Auftrag bekommen.
Nach vielen Jahren Arbeit bleiben wir dann für immer zu Hause, auf euren Servern, bis unser Verfallsdatum ansteht und wir irgendwann im Daten-Nirwana verschwinden.
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