helena

er trug schwarz…

keine kommentare »

Aus dem Workshop mit Guy Helminger

Er trug schwarz und hatte das Gesicht einer Kartoffel. Ich beobachtete wie er scheinbar gelangweilt bei uns über die Straße ging. Vorbei an den Buchsbäumchen der Beckers gegenüber, die hübsch aneinander gereiht und ordentlich geschnitten den Weg zu ihrer Einfahrt säumten. In der linken Hand hielt er eine Dose, die ich nicht näher definieren konnte. Ich fragte mich, wen er wohl besuchen wollte, es kam mir nicht in den Sinn er würde hier nur so herumlaufen. Niemand lief hier nur so herum, und verlaufen haben konnte er sich auch nicht, denn er sah nicht verwirrt aus. Also fand ich ihn komisch, nicht unbedingt sein Äußeres, vielmehr der gelangweilte Gang und der ausdrucklose Blick in seinen Augen. weiterlesen »

katharina

dorfmusik

ein kommentar »

Körper sind schon ein bisschen dumm. Sie kapieren das einfach nicht: Montag bis Freitag, 6:00 Uhr morgens aufstehen. Jeden Morgen versuchen sie auszuschlafen – ermüdend. Nur Samstags, da können sie so dumm sein wie sie wollen und so viele Runden REM-Phase spielen, wie ihnen gefällt. Naja… denkste. Gar nicht nämlich. Vielleicht geht so was ja in Köln oder in Aachen. Keine Ahnung. In Höfen jedenfalls nicht.
weiterlesen »

charlotte

austauschbahnstreikapfel

keine kommentare »

Ein Mädchen erzählt seiner Freundin erregt, dass sie kein Austauschjahr machen könne da ihre Schule viel zu groß sei und nur drei bis vier Schüler die Möglichkeit bekommen können für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Ihr Mutter habe schon öfter mit der Schulverwaltung gesprochen, doch bis jetzt habe sich noch nichts machen lassen.
Ein schon etwas älterer Mann steigt als Beifahrer in ein Auto ein. Aus dem Auto schallt eine Stimme des Nachrichtensprechers zu mir rüber. Obwohl ich nur Bruchteile der Nachrichten mitbekomme, ist mir sofort klar worum es in den Nachrichten geht: Der Bahnstreik.
Eine ältere Frau geht mit ihrem Enkelkind über eine Straße. Der kleine Junge hält eine noch ziemlich volle Apfelsaftflasche in der Hand und seine Großmuter redet auf ihn ein: Du musst den Apfelsaft noch austrinken, sonst lassen sie uns nicht in das Cafe rein. Eingeschüchtert guckt ihr Enkel sie an.

mafalda

erzähl doch mal… singen statt radio

ein kommentar »

“Wie ich früher gefeiert habe? Meine Kleine, als ich jung war,war Krieg!” Meine Oma schaut mich fast entgeistert an.

(Naja, war fast klar, dass diese Antwort kommt. Also dann anders…:

weiterlesen »

nelly

kölner geschichten - zahlen

keine kommentare »

Zwei Jugendliche sitzen in der Kölner U-Bahn. Auf einmal beugt sich der eine zum anderen herüber und gesteht:

“Isch hab voll das Problem mit 14. Weil 14 ist ja eientlisch gar nisch 14, sondern 1 un 4, jaaa?”

keep looking »