saskia

fantasy für leser mit überblick

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Der 16-jährige Bryn kehrt nach vier Jahren wieder in das Baruedorf Quivelda zurück. Doch seine Rückkehr, scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Noch am selben Tag wird das Dorf von Monstern überfallen, die die friedlichen Barue verschleppen. Diese können jedoch befreit werden und nach einigen Rückschläge, gelingt ihnen eine endgültige Flucht.
Da ihr Dorf zerstört ist, suchen die Barue Schutz bei Verwandten, während ein kleiner Trupp losgeschickt wird, um in der Hauptstadt des großen Numenii-Imperiums Hilfsgüter anzufordern und von der Wiederkehr der grausigen Ostentum zu berichten.
Unterstützt werden die Helden, unter anderem, von den Nephelim, dem starken Waldvolk, sowie dem tapferen Zwerg Galar, der selbst schon Bekanntschaft mit den Monstern machte.
Auf ihrem Weg erwarten die Gefährten viele Abenteuer und Gefahren, aber schließlich erreichen sie ihr Ziel. Doch sind sie in der Hauptstadt wirklich sicher?
Bald schon stößt die Gruppe, auf ein Netz aus Intrigen und dunklen Machenschaften.

 

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katharina

wort der woche - pfannkuchentorte

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Wir sagen:

Was für ein Akkord aus drei emanzipierten Wunderwörtern! Die Pfannkuchentorte schichtet sich beim Lesen und Sprechen genauso wie beim Backen. Die platte Pfanne gebärt einen fingerdicken Kuchen, der wird geschichtet, gekrönt zur Torte. Welcher Kuchen schafft eine solche Karriere, und dass auch noch gleichzeitig in Sprache und Küche? Die Pfannkuchentorte ist ein wirklich kurioses Wortspektakel und ein echter Ohrenschmaus. Eine Rarität! Was sich normalerweise bescheiden Kuchen nennt, wird auf seinem Weg zur Pfannkuchentorte absolut unbescheiden aufgemotzt: Ein Kuchen, aber nicht in einer Backform, sondern in einer Pfanne. Ein Kuchen, aber nicht handbreit, sondern crêpe-dünn bis fingerdick. Ein Kuchen, nicht eine Stunde im Backofen, sondern zwei Minuten in der Pfanne. Ein Kuchen, der einfach überhaupt nicht wie ein Kuchen aussieht, so oft wahllos mit Sahne und Schokolade addiert, bis er sich am Ende triumphierend zwei Silben mehr gönnt - und zur Torte wird. Zur Torte wird und gleichzeitig noch seinen Kuchentitel beibehält! Unfassbar edel. Und übrigens unverschämt lecker. Für echte Kaffeetafel-Freaks. Pfannkuchentorte rollt aber auch als Wort sehr gefällig und facettenreich über die Zunge, mit dem feschen pf gleich am Anfang, dem ch als Rachentiefpunkt in der Mitte und dem runden o kurz vor Schluss. Am besten wechselseitig als Wort und Nahrungsmittel zu geniessen. Pfannkuchentorte, ich bin hin und weg.

Die anderen Sprachen sagen:

englisch: cake of pancakes

französisch: gateau de crêpes

schwedisch: Pannkakstårta

Das Lexikon sagt:

Dieses Mal gar nichts - sprachlos, hat den Mund voller schokogebadeter Pfannkuchentorten-Stücke. Passiert eben auch einem Lexikon schon mal. Ich helf ihm aber: Nach meiner Version ist eine Pfannkuchentorte ein Turm aus einzeln abgebackenen Pfannkuchen, zwischen die man Schokolade, Sahne, Streusel, Raspel, Zimt, Smarties und andere Pfiffigkeiten schmieren kann.

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nelly

bio gut, alles gut

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Ich kaufe Bio. Bio ist gesund und lecker – und wenn nicht, dann doch wenigstens gut für die Umwelt.

Der Meeresspiegel steigt. Paradiesische Südseeinseln verschwinden. Hat der Mensch zu viel vom Baum der Erkenntnis gekostet? Ich weiß es nicht, weil man niemanden verurteilen kann für seinen Drang, sich weiterzuentwickeln. Und doch: Wirtschaftlichkeit geht über Humanität.

Ich klage an. Studiere Jura. Fordere Gerechtigkeit. Lauthals.

Und weiter?

Ich kaufe Bio. Am liebsten von Aldi.

malte

wort der woche - sehnsucht

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Wir sagen:

Und dann bist du wieder zu Hause und alles ist anders. Über die Straßen laufen die Menschen, die du vor einiger Zeit auch schon hier gesehen hast, sie sprechen deine Sprache. Die Wohnung sieht aus, wie du sie verlassen hast. Abgestandene Luft, Staub auf den Fensterbrettern, ein leerer Kühlschrank und ein Zettel, der an der Haustür klebt: Bitte mal den Briefkasten leeren – Ihr Postbote.
Schnell hat das Leben dich wieder eingeholt, Freunde und Verwandte rufen an, wollen dich sehen und wissen, wie es gewesen ist. Das Postfach auf dem Computer und der Stapel Papierkram auf dem Tisch erinnern dich an deine Arbeit, denn schließlich musst du das ganze Geld wieder rein kriegen, das du ausgegeben hast.
Dummerweise kannst du dich auch gar nicht dagegen wehren, ziemlich schnell tust du das, was du früher auch getan hast, beschäftigst dich mit Dingen, die schon vor einigen Wochen Thema waren.
Und dann schaust du dir die Urlaubsfotos an, die du schon vor Tagen auf den Rechner gespielt hast, von denen du aber erstmal Abstand genommen hast. Da sind sie: Gesichter, Situationen, Wege, die du gegangen bist, Landschaften, die dich umgeben haben. Und jedes dieser Bilder weckt eine Erinnerung, die dir unwillkürlich durch den Kopf geht. Du weißt, die Zeit war zu kurz, du willst zurück, all die Sorgen und Probleme in deiner Wohnung einschließen und dahin reisen, wo du hergekommen bist.
Zu allem Überfluss fängt es dann auch noch an zu regnen, ein kühler Wind bläst durch das offene Fenster, du denkst: Im Urlaub war doch immer Sonnenschein, verdammt.
Spätestens jetzt musst du es aussprechen, weil dir klar ist, was hier los ist: „Willkommen Sehnsucht, ich will wieder zurück!“

Die anderen Sprachen sagen:

Englisch: longing

Französisch: ardeur

Italienisch: bramosia

Das Lexikon sagt:

Sehnsucht ist ein unbefriedigtes, tiefes Verlangen nach Jemandem oder Etwas, den oder das man liebt und/oder begehrt. Die häufigsten Sehnsüchte sind die nach Anerkennung, nach einer Person wegen Liebe bzw. Verliebtsein oder nach einem Gefühl (z.B. Sehnsucht nach Geborgenheit).
Es gibt Menschen, die sich vor Sehnsucht „verzehren“, das heißt, daran zerbrechen; insofern kann man fast von einer krankhaften Sehnsucht sprechen. Gänzlich psychopathologische Züge nimmt bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Sehnsucht nach dem eigenen Tod (z.B. Todestrieb) und der Suizidwunsch an.

(wikipedia.de)

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Mehr Wort der Woche? Gibt’s im Archiv.

florian

wort der woche - kalk

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Wir sagen:

Weisse Wände und blaue Fensterläden soweit das Auge reicht. Auch heute noch prägt dieses traditionelle Bild die griechischen Cycladen; geschätzte 95% der Häuser eines Cycladendorfes sehen so aus. “Asvesti”, was übersetzt nichts anderes bedeutet als “gelöschter Kalk”, hat - von der tollen Optik einmal abgesehen - noch andere Vorteile. So ist Kalk ein guter Dünger für Rasen, da dieser die Nährstoffe im Boden aktiviert und für einen guten ph-Wert sorgt. Außerdem hat er eine desinfizierende Wirkung und ist umweltverträglich.
Das Streichen mit gelöstem Kalk ist auf den Cycladen jedoch nicht nur auf Häuser beschränkt; auch Treppenstufen und Baumstämme werden geweisst. Der Grund dafür: Schlangen und anderes Getier mögen diesen Farbton überhaupt nicht, da sie beim Darüberkriechen ihre Tarnung verlieren und sich so selbst zum Ziel für Raubvögel machen. Der einzige Nachteil ist, dass der Anstrich beinahe jedes Jahr erneuert werden muss, da Kalk wasserlöslich ist. Als Alternative zum “Asvesti” wurde bald “Plastico” für einen beständigeren Anstrich auf den Markt gebracht - das hat sich jedoch nur in wenigen Fällen bewährt, da auch diese Farbe relativ schnell abblättert. Im Gegensatz zur Kalkfarbe löst sich “Plastico” aber in Fetzen von den Wänden, was der Optik alles andere als gut tut.

Die anderen Sprachen sagen:

Englisch: quicklime

Franzoesisch: chaux vive

Spanisch: cal viva

Das Lexikon sagt:

Kalk , der: Verbindung von Calcium und Sauerstoff. Im wasserfreien, reinen Zustand als sogenannter Ätzkalk (Calcarea caustica) ist er weiß, leicht zerreiblich, ätzend und von alkalischer Reaktion. Er schmilzt erst bei sehr hohen Temperaturen. Im glühenden Zustand leuchtet er sehr stark. Kalk muß in wohlverschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden, weil er an der Luft, Feuchtigkeit und Kohlensäure anzieht und dann zu einem weißen Pulver (Kalkmehl)  zerfällt.

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