Wir sagen:
Ein Problem ist - ein Problem eben. Manche kleinen und vollkommen belanglosen Problemchen entwickeln sich im Laufe des Tages zu einem richtig großen Problem. Und manche Probleme lösen sich sprichwörtlich wie von selbst – ohne, dass man etwas dafür tun muss.
Ein einfaches „Wort der Woche“ kann auch zu einem Problem werden, dann, wenn man will, aber sich keine Zeit nimmt. Manche Montage sind ein Problem an und für sich, einfach nur, weil sie ein Montag sind… Die USA haben gerade ein richtig fettes Wirtschaftsproblem, dagegen steht der Montag ziemlich blass da.
Ein Problem haben heißt erst einmal vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe zu stehen, Stress mit anderen Personen zu haben oder unangenehme Angelegenheiten regeln zu müssen. Die Variationen von Problemen sind vielfältig und unterschiedlich schwerwiegend - von mathematischen Problemen, familiären Problemen, Computerproblemen, Beziehungsproblemen bis hin zu psychischen Problemen.
Es gibt eigentlich kein Problem, das es nicht gibt. Für den einen ist etwas ein Problem, das dem anderen total egal ist oder leicht von der Hand geht. Die meisten Probleme sind subjektiv. Jeder Mensch steht im Leben oft vor Entscheidungen vor denen er am liebsten davon laufen würde, doch die meisten Probleme sind lösbar. Ansonsten wären sie keine. Sich entscheiden müssen kann auch ein Problem sein.
Die Lösung von richtig berühmten Problemen, war für die Menschheit mit technischen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Veränderungen und Erkenntnissen verbunden. Zum Beispiel „Die Quadratur des Kreises“. Seit der Antike wollten die Menschen aus einem Kreis ein flächengleiches Quadrat herzustellen. 1882 löste Ferdinand von Lindemann das Problem, indem er bewies, dass eine präzise Lösung unmöglich ist.
Es gibt für jede Lösung ein Problem oder so ähnlich…
Die anderen Sprachen sagen:
Englisch: a problem
Spanisch: el problema
Chinesisch: 问号[問號]wènhào [fig.]
Das Wörterbuch sagt:
Problem (griech. die gestellte Aufgabe): Das das Wissen nicht ausreicht, um eine gestellte Aufgabe zu lösen oder einen Zusammenhang zu durchschauen, dessen Verständnis erstrebt wird, daher anknüpfend an Sokrates oft als “Wissen vom Nichtwissen” beschrieben. Es spielt auch in der Mathematik eine zentrale Rolle.
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Mehr Wort der Woche? Gibt’s im Archiv.

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