janni

stell dir vor du bist schwarz…

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leroyStell dir vor du bist schwarz, hast eine weiße Freundin und deren Brüder sind Rassisten - Nazis, die dich hassen, ohne dich zu kennen.

Angst?

Leroy ist ein Junge.

Ein schwarzer Junge.

Mit einem riesengroßen Afro.

Dennoch Deutscher.

Der 17 Jahre alte Leroy sieht mit seiner dunklen Haut und dem Afro wie ein echter Hip-Hopper oder amerikanischer Rapper aus.

Doch man sieht ihm nicht an, dass er genau das Gegenteil davon ist. Man sieht ihm nicht an, dass er mit Vorliebe Cello spielt und dass er fleißig für die Schule lernt. Und man sieht ihm nicht an, dass er alles weiß und jedes Buch auswendig kennt, das er mal gelesen hat.
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vivien

wort der Woche - lieblingsmensch

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Wir sagen:

Wahrscheinlich hat jeder von uns einen Lieblingsmenschen - zum Beispiel den besten Freund, der uns immer zuhört, oder die Mutter, die alles für uns macht. Was würden wir wohl ohne so einen göttlichen Lieblingsmenschen machen?

Es gibt jedoch auch eine andere Ansicht vom Lieblingsmenschen. Stell dir folgende Situation vor: Du läufst über die Straße, dir kommt jemand mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen und grüßt fröhlich, obwohl du ihn noch nie gesehen hast, geschweige denn kennst.

Ja, das können auch Lieblingsmenschen sein: Man sieht die Leute nur einmal kurz einmal und schon haben sie einen verzaubert, weil sie einfach eine tolle und fröhliche Wirkung auf andere haben.

Das Wort Lieblingsmensch besteht aus zwei zusammengesetzten Nomen - das weiche “Liebling” verlässt die Zunge mit verheißungsvollem Rollen, bevor der “Mensch” mit sanftem Zischen dieses wunderbare Wort lautlich ausklingen lässt. Eine für meinen Geschmack sehr schöne Zusammensetzung für ein Wort, das nicht häufig die Lippen der Deutschen verlässt.

Die anderen Sprachen sagen:

Englisch: favourite human

Italienisch: favorito individuo

Portogiesisch: favorito humano

Das Lexikon sagt: 

Leider nichts zu diesem außergewöhnlichen Wort.  

Was sagst du?

Mehr Wort der Woche? Gibt’s im Archiv.

kerstin

wort der woche - hallo

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Wir sagen:

Heyho. Hey. Hi. Moin.

Guten Tag. Grüß Gott. Salut.

Hallo.

Es gibt viele Formen von diesem schönen, kleinen Wörtchen, das jeder versteht.
Hallo sagen, das lernt man schon als kleines Kind, direkt nach Mama oder Papa. Und obwohl wir es täglich benutzen, so bekommt es doch nicht einmal annähernd Aufmerksamkeit, wie sie ihm eigentlich zusteht. Was würden wir denn ohne Hallo machen? Das wäre doch total unhöflich.
Aber woher kommt unser Hallo denn eigentlich? Wer hat’s erfunden? Ricola jedenfalls nicht. Aber ganz klar, woher dieses süße Wörtchen kommt, ist es nicht. Da streiten sich nämlich zwei Varianten.

Zum einen gibt es die Vermutung, dass Hallo vom althochdeutschen „halön“, mittelhochdeutsch „halen“ für „rufen, holen“ abstammt. Die zweite Vermutung sieht eine Verwandtschaft mit „holla“, einer verkürzten Form vom Fährmannsruf „Hol über!“ Wusstest du, dass das erste Wort, welches mit dem ersten Phonographen gesendet worden ist, ein Hallo war? So schaffte Hallo es dann schließlich auch überall, selbst in England (hello), in die Umgangssprache – dank des Telefons.

Dann wäre da aber noch die Vermutung, dass Hallo auch eventuell aus dem Französischen stammen könnte. Damals war die nicht ganz so saubere Art üblich, seine Fäkalien einfach auf die Straße zu werfen, weil es noch keine Kanalisation gab. Unhöflich waren die Franzosen jedoch nicht, denn sie warnten Passanten mit einem „á l’eau“, was in etwa heißt „Vorsicht, es kommt ein Wasserschwall“. Aus diesem „á l’eau“ soll dann schließlich „Hallo“ entstanden sein.

Ach ja, die Ungarn würden die Erfindung dieses tollen Wortes auch sehr gerne auf ihr Konto verbuchen. Beim Testen der amerikanischen Telefonzentrale, erfunden von Wissenschaftlern aus Ungarn, soll das Wort „hallom“ gefallen sein, was bedeutet „hörst du?“

Es ist also umstritten, woher unser schickes Wörtchen kommt, wer es zuerst benutzt hat und warum wir uns auf Teufel komm raus nicht davon trennen – wollen. Mit dem langen A, den zwei kurzen Ls und dann dem freudig-fröhlichen O ist Hallo aber auf jeden Fall unser Wort der Woche!

Und deswegen sagen wir am Montag, den 15. Dezember, auch ganz laut „Hallo! Das sind wir – MeinBlock“ mit unserer Finissage um 18 Uhr im Jungen Literaturhaus – nicht verpassen!

Die anderen Sprachen sagen:

Hawaiisch: Aloha!

Kroatisch: Bog!

Rumänisch: Salut! (freundlich), Bună ziua! (formal)

Wikipedia sagt:

Hallo ist im Deutschen ein mündlicher oder schriftlicher Gruß. Es wird auch als Anruf (als eine Interjektion), mit der jemand auf sich aufmerksam machen möchte, genutzt: „Hallo, ist da jemand?“ Eine weitere Interjektion – „Aber hallo!“ – hat in etwa die Bedeutung „das war nicht so ohne“ oder „da war vielleicht was los“. Oft nutzt man den Gruß „Hallo“ auch als Frage und „Hallo?“ hierbei, um jemanden zur Besinnung zu rufen. Das wesentliche an „Hallo“ ist die Betonung, Mimik und Gestik des Sprechenden. Wie bereits erwähnt, hat dies zur Folge, dass man das einfache „Hallo“ vielfältig interpretieren kann; als Gruß, Ausruf, Streitgespräch oder Anmache - wovon die vielen anderen Aspekte, die ein einfaches Wort so vielseitig klingen lassen können, abhängen.

Was sagst du?

Mehr Wort der Woche? Gibt’s im Archiv.

kerstin

finissage - 15. dezember 2008, 18 uhr

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Laadiies aaand Geentlemeeeeeen!

Das Junge Literaturhaus proudly presents:

MeinBlock!

Zum zweiten Mal stellen wir uns vor und zeigen, was wir können, machen und was hinter dem Projekt steht.

Wir, das sind vier Betreuer, 18 Jugendliche und ein gemeinsames Ziel:

Wir machen das MeinBlockMagazin!
Wir sind MeinBlock!

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wassily

60 jahre menschenrechte

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menschenrechteEs war kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und niemand glaubte richtig an die Wirkung der Resolution, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verabschiedet wurde: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Noch immer unter dem Eindruck der schrecklichen Verbrechen der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg schrie die Weltgemeinschaft nach einer allgemein verbindlichen Erklärung, die ähnliche Verbrechen in Zukunft unterbinden sollte.

Von den 58 in der Generalversammlung vertretenen Staaten stimmten 49 für die Erklärung, niemand stimmte dagegen - die UdSSR, ihre verbündeten Staaten sowie Saudi-Arabien und Südafrika enthielten sich aber der Stimme. Man konnte schließlich nicht aktiv gegen ein so wichtiges Dokument zum Schutz von Menschen stimmen. Und so wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte an diesem 10. Dezember 1948 für alle Staaten verbindlich gemacht. weiterlesen »

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