wassily

wenig trostlos in troisdorf

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„Juchu - endlich mal nach Troisdorf! In diese wohl schönste Stadt Deutschlands - ach, Europas!“, freuten sich alle MeinBlock-Teilnehmer, als Ines Dettmann uns erzählte, dass wir einen Tagesausflug nach Troisdorf machen würden.
bilderbuchmuseum troisdorfWirklich? Nein, natürlich nicht! Wenn es eine Stadt gibt, die das Image von Langeweile so richtig schön erfüllt, dann ist das Troisdorf - vor allem, wenn man zwischen 14 und 20 Jahren alt ist.
Wie dem auch sei: wir fahren nach Troisdorf ins Bilderbuchmuseum. Was wollen wir im Bilderbuchmuseum? Sind Bilderbücher nicht nur etwas für Kleinkinder - entschuldigung, aber wir können schon lesen… Wird sie sich was bei gedacht haben, also auf in die S 12 und ab nach Trostlos-Troisdorf.

Dort angekommen ist unser erster Eindruck: „Dia-Vortrag über Cornwall“ mit wem auch immer. Vielleicht sind die Leute hier ja etwas traditioneller eingestellt, überlegen wir - Dias sind doch schon etwas überholt, oder nicht?
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janni

wort der woche - buch

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Wir sagen:

Was würden wir nur ohne Bücher tun?
Was würden wir tun, wenn alle Bücher auf einmal einfach verschwinden würden?

Richtig.
Der Durchschnitt würde Computer spielen, Fernsehen, sich mit Freunden treffen, oder Ihre Playstation zum persönlichen Hobby erklären. So wie sonst auch.
Denn der Durchschnitt interessiert sich nicht für Bücher.

Der etwas kreativere Menschenschlag aber würde ein bisschen um die armen verschwundenen Bücher trauern, ein paar Denkmäler errichten und sich dann mit schwerem Herzen auf Hörspiele spezialisieren.
Und dann werden sie nach einiger Bedenkzeit mit Entsetzen bemerken: Das ist nicht dasselbe!

Wo bleibt das Gefühl des geheimnisvollen Kribbelns, wenn man ein neues, unerforschtes Buch in die Hand nimmt? Wo bleibt das Knistern und Rauschen des Papiers, wenn man ein Buch aufschlägt?

Bei einem Hörbuch quietscht höchstens die Plastikverpackung der CD.

Wie bestimmt jeder weiß, war das erste Buch keine Buch sondern eine Rolle. Eine Schriftrolle. Papyrus.

Diese Papyrusrollen erfanden die Ägypter, die ältesten Exemplare sind über 5000
Jahre alt. Die alten Griechen und Römer übernahmen diese und ersetzten sie allmählich durch den sogenannten „Codex“, der aus mehreren Lagen Pergament bestand.
Damit war die Grundlage geschaffen.

1450 erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck, den die Koreaner schon rund 200 Jahre vorher ins Leben gerufen hatten. Doch das war Ihm egal, denn er wusste dies nicht und druckte fleißig weiter.

Im Jahr 2000 kam dann endlich das digitale Buch auf den Markt.Das sogenannte E-Book.

Das Wort Buch selber kommt wahrscheinlich daher, das früher für den Druck nur oder hauptsächlich Buchenholz verwendet wurde. Eine andere Theorie besagt, dass die Buchpressen aus Buchenholz gewesen seien(Die Buchenpressen pressen Buchenpapier zum Buch).

Und wenn man jetzt immer noch kein Buch lesen will, dann schreibt man einfach eins.

Die anderen Sprachen sagen:

Griechisch : Βιβλίο

Italienisch : Libro
Französisch : Livre

Das Lexikon sagt:
Ein Buch ist eine mit einer Bindung und meistens auch mit Bucheinband (Umschlag) versehene Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien. Die UNESCO definiert ein Buch als eine gedruckte, der Öffentlichkeit verfügbar gemachte, nichtperiodische Veröffentlichung mit mindestens 49 Seiten Umfang (zuzüglich der Umschlagseiten).

Und was sagst du?

 Mehr Wort der Woche? Gibt’s im Archiv.

wassily

wort der woche - jugendherberge

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Wir sagen:

Wer kennt ihn nicht, den roten Tee. Das Statussymbol der Jugendherberge, Gegenstand jeder Kindheitserinnerung an diese Übernachtungsstätten. In manch einer Landjugendherberge ist der rote Tee nach wie vor nicht das einzige Indiz für den „Wandervogelcharakter“ der Jugendherbergen.

button_jugendherbergeJetzt werden sie 100 Jahre alt – und zeigen sich in einem völlig anderen Gewand als 1909. Damals hatte der Altenaer Lehrer Richard Schirrmann, der mit einer Klasse auf Wanderung war, die Idee zur Jugendherberge. Die Gruppe suchte im Regen abends nämlich eine Übernachtungsmöglichkeit – ein Bauer wies sie ab. Der Lehrer ließ die Schüler daraufhin in der Schule übernachten und  die erste Jugendherberge war geboren. 1912 wurde dieses erste, noch recht provisorische Gebilde, durch eine offiziellere Jugendherberge auf Burg Altena ersetzt. 1911 gab es schon 17 Jugendherbergen. Damals ähnelten Jugendherbergen aber eher Massenquartieren: Einzelzimmer waren nur für Betreuer vorhanden, während die eigentliche Jugend in Großraumschlafsälen zu übernachten hatte.

Heute gibt es allein in Deutschland 550 Jugendherbergen, weltweit rund 4000.

Die Träger der Jugendherbergen in Deutschland sind meist die Landesverbände des Deutschen Jugendherbergswerks, teilweise auch Städte oder Gemeinden. Jedes Haus hat seine „Herbergseltern“, die neuerdings jedoch als „Leiter“ bezeichnet werden.

Den Begriff „Jugendherberge“ hat sich das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) schützen lassen. Andere Anbieter müssen ihre Häuser daher mit „Hostel“, „Backpacker“ oder anderen Begriffen umschreiben. Derzeit gibt es einen Rechtsstreit über diese Regelung, der aber noch nicht entschieden ist.

Um in einer Jugendherberge übernachten zu können, muss man Mitglied im DJH sein. Der Ausdruck „Jugendherberge“ ist eigentlich aber schon ziemlich antiquiert: Zwar residieren zum Großteil jüngere Menschen in den Häusern, inzwischen übernachten dort aber auch ältere Reisende, Geschäftsleute oder Tagungsgäste. Das liegt vor allem daran, dass inzwischen die meisten Jugendherbergen (was Ausstattung und Service anbelangt) fast schon Hotelstandard erreicht haben, dennoch im Verhältnis relativ günstig sind. Im Vergleich zu früher haben die Preise aber kräftig angezogen.

Und den roten Tee, den gibt es tatsächlich immer noch – nicht nur in den alten, heruntergekommenen Häusern, sondern auch in den frisch renovierten – aber wohl mehr aus Kult; denn der Hagebuttentee ist bei anderen Getränken, wie schwarzem Tee oder Kaffee wohl kaum eine ernstzunehmende Alternative.

Die anderen Sprachen sagen:

Englisch: youth hostel

Russisch: Молодежная турбаза

Hebräisch: אכסניה

Das Lexikon sagt:

Der Begriff Jugendherberge beschreibt umgangssprachlich eine preisgünstige, einfache Herberge. Im engeren Sinne bezeichnet er in Deutschland eine Unterkunft des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), in der Schweiz eine Herberge der Schweizer Jugendherbergen. International ist die englische Bezeichnung Youth Hostel (Herberge) üblich. Jugendherbergsähnliche Einrichtungen, die nicht einem Verband der International Youth Hostel Federation (IYHF) angeschlossen sind, werden weltweit als Hostel bezeichnet.

In Deutschland ist die Bezeichnung Jugendherberge seit 1998 als Marke des Deutschen Jugendherbergswerks geschützt. Kommerziell betriebene Unterkünfte, die sich an Rucksackreisende wenden, bezeichnen sich daher auch in Deutschland meist als Hostel, Backpacker Hostel oder einfach Backpacker.

Und was sagst du?

 

kerstin

die leiche

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Das Wasser umgibt mich. Überall ist nur Wasser. Und ich ziehe meinen Körper durch die Fluten, muss auftauchen um Luft zu holen, denn auch wenn ich mich wie eine Meerjungfrau fühle, so brauche ich sie dennoch, die Luft. Kalt fasst sie mich, ich schnappe schnell danach und lasse dann das Wasser über mir zusammenschlagen. Denn es entlässt mich nur ungern nach draußen.
Hier gehöre ich hin. In die Wärme der Tiefen.
Du stehst am Beckenrand und ich weiß genau, dass du es auch können möchtest, das Wasser zum Freund zu haben. Du willst immer alles besser können, das weiß ich.
Ich winke dir zu und schwimme noch eine Runde.

die_leiche
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kerstin

wort der woche - sonnenstrahlen

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Wir sagen:

Wenn man glücklich ist, dann strahlt man. Manche Menschen macht es glücklich, wenn die Sonne scheint. Dann tragen sie ein Sonnenstrahlen auf dem Gesicht.

Sonnenstrahlen, das sind die dünnen Finger, die sich der Erde entgegen strecken und uns warm halten. Vielleicht macht es die Sonne ja auch glücklich, uns zu wärmen, und nur deswegen strahlt sie.

wort der woche - sonnenstrahlenJetzt in den Ferien liege ich faul auf der Haut und lasse die Sonne auf mich scheinen. Dann lese ich, trinke einen Schluck, blättere um. Ganz schnell bekommt man dann einen Sonnenbrand, und das alles nur wegen den Sonnenstrahlen. Schuld sind sie auch an den Waldbränden, wenn irgend so ein Idiot Glas hat liegen lassen und sie darauf fallen. Oder daran, dass die Klamotten immer kürzer werden und somit von manchen Menschen Körperstellen enthüllen, die ich nie kennen lernen wollte.

Aber ohne das glückliche Strahlen der Sonne (nicht umsonst malen Kinder immer ein Lächeln auf ihr Gesicht)  würden wir auch nicht überleben. Die Kälte, keine Pflanzen, weil keine Photosynthese, und sowieso kein Leben.

Da bin ich doch glücklich und laufe mit einem Strahlen auf dem Gesicht durch die Welt, wenn ich einen Sonnenbrand habe, oder? Schließlich lieber zu viel als zu wenig. Oder nicht?

Die anderen Sprachen sagen:

Englisch: shafts of sunlight

Französisch: rayon de soleil

Italienisch: raggio di sole

Wikipedia sagt:

Die Sonnenstrahlung oder Solarstrahlung ist die Strahlung der Sonne. Die elektromagnetische Strahlung hat ihr Maximum im sichtbaren Licht, umfasst aber auch andere elektromagnetische Wellen von Röntgen- und UV-Strahlung bis zu Radiowellen. Die Partikelstrahlung, der Sonnenwind, enthält hauptsächlich Elektronen und schnelle Ionen, die vom Erdmagnetfeld in den Strahlungsgürteln eingefangen werden.

Was sagst Du?

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