Jan 27
geschrieben von lennart
Ich bin ein Nanochip – einer von Tausenden. Ich und meine Kollegen bilden die Figuren, die ihr User (so nennen wir euch) immer kontrolliert wenn ihr ein Computerspiel spielt - egal welches.
Wenn eure Figuren mal sterben, fliegen wir aus dem Spiel und führen unser normales Leben auf euren Servern weiter, bis wir einen neuen Auftrag bekommen.
Nach vielen Jahren Arbeit bleiben wir dann für immer zu Hause, auf euren Servern, bis unser Verfallsdatum ansteht und wir irgendwann im Daten-Nirwana verschwinden.
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Jan 19
geschrieben von kerstin
Es ist ganz merkwürdig. So merkwürdig, dass mir gar nichts dazu einfällt. Mir fehlen die Worte um diese Seltsamkeit zu beschreiben.
Sie ist einfach da.
Und das Gefühl auch. Das Gefühl, das keinen Namen hat. Es ist beklemmend, es macht vielleicht auch etwas ängstlich. Unsicher. Aber merkwürdig ist es auf jeden Fall.
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Jan 13
geschrieben von caro
Als ich eines Morgens erwachte, fand ich dich nicht mehr.
Das Gefühl von Watte wallt durch mich hindurch, doch ist es schwarze Watte, wie Gewitterwolken, die am Horizont vorbeifliegen. Jeder Winkel, jede Windung ist mit ihr gefüllt. Und die wenigen Gassen, in denen die Sonne über die Wolken lugt, sind verspert.
Panik fühle ich nicht, …verwunderlich…, neugierig bin ich. Nochmals verstehe ich nichts in der Welt. Alles egal. Selbst die strahlenden Gassen kümmern mich nicht, ohne eine Ahnung von Kommendem, ohne ein Licht von sattem Grün. weiterlesen »
Jan 05
geschrieben von franca
Seit vier Monaten lebe ich nun schon in den Vereinigten Staaten und in dieser Zeit habe ich es tatsächlich geschafft, mich mit allerlei amerikanischen Merkwürdigkeiten anzufreunden: Ich denke da nur an das immer schlabbrige Toastbrot, die Tag und Nacht vor sich hin brummenden Klimaanlagen oder die ungebremste Leidenschaft der Amerikaner, ihre Getränke grundsätzlich mit einem Becher Eis auf eine Temperatur nur knapp über dem Gefrierpunkt herunterzukühlen. weiterlesen »
Jan 04
geschrieben von laura
Wir teilen Geschichte(n).
Vergangenes belebt,
damit im Jetzt uns ein Stück Heimat bleibt.
Wie-damals-Brillen verunschärfen die Zeit.
Worte wiegen ungleich auf.
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