Paprika sind mein Lieblingsgemüse. Ich mag sie, weil sie knackig und süß schmecken.
Als ich eines Morgens verschlafen in die Küche kam, sah ich meinen Vater etwas Rotes essen: eine Paprika. Als er meinen gierigen Blick, damals war ich sieben Jahre alt, sah, deutete er mir an, die Augen zu schließen.
Ich machte in freudiger Erwartung die Augen zu und den Mund auf. Aber als ich kaute, war es nicht der gewohnte süße Geschmack, der sich in meinem Mund ausbreitete. Die Paprika schmeckte ungewöhnlich. Ich öffnete die Augen und sah auf die restlichen Stückchen, die komisch aussahen.
Plötzlich fühlte es sich an, als würde mein Mund verbrennen. Zischend atmete ich Luft ein. Es war ein Gefühl, dass ich so noch nie erlebt hatte: Es war nur noch scharf.
Ich brauchte irgendetwas um das Brennen zu stoppen, also versuchte ich es mit Wasser. Die Feuerwehr löscht Feuer schließlich genauso. Soweit zur Theorie.
Das kühle Wasser rann durch meine Kehle, aber nur für eine Millisekunde hörte das Brennen auf, um genauso schnell wieder anzufangen.
Mein Vater hielt mir, lauthals lachend über mein knallrotes Gesicht, ein Glas Milch hin. Ich trank in großen Zügen, ohne nachzudenken. Erleichtert stellte ich fest, dass das Brennen stoppte.
Mein Vater hatte sichtlich Spaß, als er mir statt einer Paprika eine Peperoni in den Mund schob. Bis heute mache ich nicht mehr einfach den Mund auf und die Augen zu.
